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Im Vergleich zu den inneren
Planeten bestehen die großen Planeten des äußeren Sonnensystems
(Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun) überwiegend aus verschiedenen
Gasen (hauptsächlich Wasserstoff und Helium) und einen kleinen
festen Kern bestehen. |
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Der Riese unter den neun Planeten in unserem Sonnensystem ist
nach der Venus der zweithellste Planet am Nachthimmel. Sein markantes
und auch wohl bekanntestes Merkmal ist der Große Rote Fleck
auf der Südhalbkugel ist bereits mit einem kleinen Fernrohr
zu beobachten. Im Jahr 1997 war Jupiter durch das Bombardement
durch den Kometen Shoemaker-Levy 9 in aller Munde.
Für Ende 2003 ist der Start der Raumsonde "Europa Orbiter"
geplant, die ab 2006 die vier Monde etwa zwei Jahre lang studieren
soll. Neben einer Kamera wird die Sonde auch ein Radargerät tragen,
das die Stärke des Eises auf dem Jupitermond Europa messen soll.
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Der "Herr der Ringe" ist mit einem Radius von 60.000
km der zweitgrößte Planet in unserem Sonnensystem und galt bis
1781 als äußerster Planet unseres Sonnensystems. Saturn ist etwa
zehnmal so weit wie die Erde von der Sonne entfernt und benötigt
für einen Sonnenumlauf knapp 30 Jahre. Alle 20 Jahre stehen Jupiter
und Saturn, von der Erde aus betrachtet, recht nahe beieinander;
eine solche Nahkonstellation ist auch eine plausible Erklärung
für den berühmten Stern von Bethlehem. Wie Jupiter ist auch Saturn
in der Lage mit seiner Gravitationskraft Kometen von ihrer Bahn
abzulenken und als weiteren Mond einzufangen. Seit 1876 beobachtet
man gut alle 30 Jahre in der nördlichen Saturnhemisphäre das Auftreten
eines Wirbelsturms, derWeiße Fleck, und auf ein jahreszeitliches
Verhalten des Planeten hinweist.
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Die Cassini-Mission Seit dem 15. Oktober 1997 ist Cassini-Sonde unterwegs auf seiner 7 Jahre dauernden Reise zu Saturn und seinen Monden. Die Kosten für dieses letzte umstrittende Großprojekt von NASA und ESA werden sich auf ca. 6 Mrd. DM bis zum Ende der Mission 2008 belaufen. Benannt nach dem ital. Astronomen Giovanni D. Cassini (1625-1710), der vier Saturnmonde und eine Teilung im Ringsystem entdeckte, hat die schwerste Sonde (ca. 5,7 t) zwölf Experimenten an Bord. Die ausführliche Erkundung des Saturns, seines Ringsystems und seiner Monde beginnt dann im Sommer 2004. Für den 6. November 2004 ist die Freisetzung der Tochtersonde Huygens geplant, die den größten Mond unseres Sonnensystems, Titan, erkunden soll. Der europäische Beitrag zur Cassini-Mission wird am 27. November 2004 in die Atmosphäre des Saturnmondes eintauchen und an einem Fallschirm in ca. 2,5 Stunden langsam zur Oberfläche niedersinken. Der Orbiter hat für diese Zeit seine vier Meter große Hauptantennne zur Datenaufnahme auf Titan ausgerichtet, bevor er und Titan danach auseinanderdriften und eine Kommunikation nicht mehr möglich ist. Die ganze Aktion muß dabei vollautomatisch abgewickelt werden, da Funksignale zwischen Cassini und Erde ca. 70 Minuten benötigen. |
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| Die weiter entfernten Planeten Uranus, Neptun und Pluto waren bislang noch nicht Ziel "größerer" Missionen. Mitte/Ende der 80ziger lieferten die zwei Vorbeiflüge der Sonden Voyager 1 und Voyager 2 uns allerdings erste Bildmaterial von den Planeten Uranus und Neptun. |
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PlutoDer äußerste Planet unseres Sonnensystems und der einzige, der bisher noch nicht durch Raumsonden erkundet worden ist, umkreist auf einer stark elliptischen Bahn die Sonne. Zusammen mit seinem Mond Charon kreuzt er dabei sogar die Bahn von Neptun und verweist diesen für einige Jahre auf den "letzten Platz". Im Jahr 1989 hat Pluto den sonnennächsten Punkt passiert. Wissenschaftler vermuten, dass die Atmosphäre aus Stickstoff, Kohlenmonoxid und Methan bei zunehmender Entfernung von der Sonne etwa um das Jahr 2020 herum zusammenbricht und gefriert. Erst in 186 Jahren käme Pluto der Sonne wieder so nah, dass das Eis verdampft und die Atmosphäre wieder dichter wird. Daher arbeiten NASA-Wissenschaftler zur Zeit mit Hochdruck an einer Pluto-Sonde, die im Projekt Pluto/Kuiper Express koordiniert werden. Denn ab Dezember 2004 gibt es für etwa zehn Jahre keine günstige Planetenkonstellation mehr, um die Sonde mit Hilfe von Schwerkraftmanövern zum Pluto zu schleudern. Allerdings sind nicht das zur NASA gehörende Jet Propulsion Laboratory, das bislang eine Art Monopol auf Raumsonden-Missionen in die äußeren Regionen des Sonnensystems hatte, mit der Entwicklung und Realisierung des Projekts beauftragt worden. Vielmehr sind Forschungsinstitutionen in aller Welt aufgerufen, bis 21. März 2001 Vorschläge einzureichen unter der Voraussetzung, dass Pluto bis zum Jahr 2020 erreicht wird und die Kosten für das gesamte Projekt unter 500 Mio. US $ liegen. Im August 2001 soll dann der "Gewinner" bekannt gegeben werden. Weitere Informationen zum Projekt Pluto/Kuiper Express gibt es auf den Webseiten der NASA. |
Informationen zu den inneren Planeten |


Jupiter
Aufschluß
über die obersten Wolkenschichten hat die
Saturn
Titan
wurde von dem holländischen Physiker und Himmelsforscher Christiaan
Huygens (1629-1695) entdeckt und besitzt, im Gegensatz zu allen
anderen Monden, eine dichte Atmosphäre, die zu 90% aus Stickstoff
(Erde: 78%) besteht. Der "Luftdruck" an der Oberfläche ist ca.
1,6 mal höher als der irdische. In der Gashülle um Titan sind
etwa sechs Prozent Methan sowie diverse andere Kohlenwasserstoffe
vorhanden. Die stark getrübte Atmosphäre verhindert einen
Blick auf die Oberfläche, so dass man ursprünglich davon
ausging, dass es auf Titan aufgrund des Treibauseffektes noch
recht warm sein könnte. Daher sind die Wissenschaftler sehr
gespannt auf die Daten, die uns Huygens hoffentlich liefern wird.
Auch wenn mittlerweile bekannt ist, das auf Titan Temperaturen
um minus 176°C zu erwarten sind, weiss niemand was sich unter
der Wolkendecke verbirgt. Ein Meer aus flüssigen Kohlenwasserstoffen?
Gletscher aus gefrorenen Gasen? Oder etwa doch eine Landschaft,
in der Leben existiert?
Pluto