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My english website   Raumfahrt - Die Internationale Raumstation ISS
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Im folgenden eine Auflistung bisheriger Missionen zur internationalen Raumstation ISS, wobei auch die Missionen zum Aufbau der Station aufgeführt werden.
 
  • Sarja (20.11.98)

    Das erste Modul: Das erste Teilstück der ISS ist seit Freitag, den 20. November 1998 auf seiner Umlaufbahn um die Erde. Kurz nach dem Start vom Raumfahrtzentrum Baikonur wurde das Modul "Sarja" (Morgenröte) planmäßig von der russischen Trägerrakete (Typ Proton) getrennt und schwenkte in 353 Kilometer Höhe auf seine Bahn ein. Das russische Grundmodul für die ISS wiegt gut 20 Tonnen und ist zwölfeinhalb Meter lang.
    "Sarja" stellt zum diesem Zeitpunkt. die gesamte Stromversorgung und Steuerungsmechanismen zur Verfügung, bis im kommenden Sommer ein permanentes Kontrollmodul gestartet wird.


  • Unity (04.12.98)

    Das amerik. Modul Am 04. Dezember 98 startete die Raumfähre "Endeavour" unter der Missionsbezeichung STS-88 mit dem Verbindungsstück "Unity" (wird auch als Node 1 bezeichnet) unter Kommandant Robert Cabana ins All. Nachdem das Andock-Manöver mit "Sarja" am 7. Dezember schneller als geplant ablief, wurden in mehreren Außenbordeinsätzen die Kabelverbindungen für Strom, Wasser, Sauerstoff, Steuerung, etc. zwischen den Modulen hergestellt. Am 11.12.98 schalteten zwei Astronauten im Modul Unity das Licht ein.

  • Shuttle STS 96: Discovery (27.05.1999-06.06.1999)Zum NASA-Missionsbericht (engl.)

    Unter der Missionsbezeichnung STS-96 transportiert die US-Raumfähre "Discovery" im Juni 1999 zwei Module mit weiterem Zubehör und einem Kran zur ISS. Es ist die erste Space-Shuttle Mission, die an der ISS andockt.

  • Space Shuttle STS-101: Atlantis (19.-29.Mai 2000)Zum NASA-Missionsbericht (engl.)

    Der vierte Flug zur ISS startete am 19.Mai 2000. Die siebenköpfige Besatzung der Mission STS-101 brachte weitere Versorgungsgüter an der Bord, um die Ankunft des Service-Moduls "Swedsa" vorzubereiten. Ausserdem wurde die ISS-Station auf eine höhere Umlaufbahn von über 400 km gebracht.

  • Swedsa (26.07.2000)

    Das russische Modul "Swesda" (Stern) war am 12. Juli vom Raumfahrtbahnhof Baikonur in Kasachstan nach über 12-monatiger Verzögerung ins All geschossen worden. Geplant war ursprünglich ein Start im Sommer 1999, der aber aufgrund finanzieller Probleme der Russen beim Bau des Moduls immer wieder verschoben werden musste. Am Montag, den 24.7.00 wurde eine letzte leichte Korrektur der Umlaufbahn vorgenommen durch das Flugleitzentrum bei Moskau vorgenommen, bevor das Modul am Mittwoch um 04.45 Uhr Moskauer Zeit (02.45 Uhr MESZ) dann automatisch an den beiden bereits verbundenen ISS-Modulen andocken wird.

  • Progress M1-3 (07.08.2000)

    Ein unbemannter russischer Raumtransporter vom Typ "Progress M1-3" fliegt zur Internationalen Raumstation ISS. Eine "Sojus"-Trägerrakete brachte ihn um 20.27 Uhr MESZ problemlos vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ins All, teilte das russische Flugleitzentrum bei Moskau mit. Der Transporter soll am Dienstagabend MESZ an die ISS andocken. Der Versorgungsflug bringt außer 1,5 t Treibstoff auch Ausrüstung für die erste Besatzung (zwei Russen und ein Amerikaner), die am 30. Oktober einziehen soll, zur ISS.

  • Space-Shuttle STS-106: Atlantis (8.-20.September 2000)Zum NASA-Missionsbericht (engl.)

    Die Besatzung dieser Mission bereitete die Ankunft der ersten dauerhaften Crew der ISS vor. Die Astronauten verlegten bei Weltraumspaziergängen zwischen der Station und dem neuem Swesda-Modul Energie, Daten- und Kommunikationskabel und installierte Batterien, Energiekonverter sowie eine Toilette an Bord der Station. Ausserdem wurden im Rahmen dieser Mission ca. drei Tonnen weiteres Zubehör auf die Station gebracht.

  • Space-Shuttle STS-92: Discovery (12.-25.Oktober 2000)Zum NASA-Missionsbericht (engl.)

    Im Rahmen des 100 (!) Fluges eines Space-Shuttles haben die 7 Astronauten die ISS für die erste Bemannung fit gemacht. Es wurde u.a. bei Aussenarbeiten ein 1,3 t schweres Ladedock sowie ein Aluminumgerüst an der Station montiert. Am 19. Oktober testeten zwei Besatzungsmitglieder einen Raketenrucksack. Mit ihm können Astronauten in Zukunft zu den Shuttles zurückfliegen, wenn bei Außeneinsätzen die Halteleinen reißen sollten. Die Mission dauerte insgesamt 13 Tage, inkl. 2 Tage unfreiweilliger Verlängerung aufgrund schlechter Wetterbedingungen.

  • Sojus TM-31 (31.10.2000)

    Um Punkt 08.53 Uhr MEZ startete am Dienstagmorgen die erste Langzeitbesatzung mit der Raumkapsel Sojus TM-31 vom Weltraumbahnhof Baikonur zur ISS. Die russische Sojus-Kapsel mit dem US-Astronauten William Shepherd und seinen russischen Kollegen Sergej Krikaljow und Juri Gidsenko an Bord dockte am Donnerstag, den 2.11. an die ISS an. Sie sollen den Außenposten der Menschheit in etwa 350 km Höhe zum Leben erwecken und knapp vier Monate in der neuen Station leben und arbeiten. Nach einer ersten Erdumrundung schälte sich die künftige ISS-Besatzung in der engen Kapsel aus den schweren Raumanzügen. Wichtigste Aufgabe der Raumfahrer ist es, die Computer der drei ISS-Module miteinander zu verbinden und die Bordsysteme in Gang zu setzen. Die erste ISS-Besatzung wird während ihrer 117 Tage im All Besuch von einer US-Raumfähre bekommen und zwei russische Progress-Frachter mit zusätzlicher Ausrüstung empfangen.

  • Progress M1-4 (16.11.2000)

    Ein russischer Progress-Raumtransporter mit 2,5 Tonnen Fracht für die ISS hob am Donnerstag um 02:32 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Baikonur ab, um Nachschub an Essen, Wasser, Treibstoff und technischen Geräten für die erste Besatzung abzuliefern. Der Transporter soll am Samstagmorgen um 06.00 Uhr MEZ an die ISS andocken.

  • Space-Shuttle STS-97: Endeavor(01.-12.12.2000)Zum NASA-Missionsbericht (engl.)

    Die "Endeavour" war in der Nacht zum Freitag, den 1.12.2000 (MEZ) mit fünf Astronauten vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral zu ihrer insgesamt elftägigen Reise gestartet. Für die erste Langzeitbesatzung der ISS ist dies der erste Besuch. Mit riesigen Sonnensegeln im Gepäck dockte die Raumfähre "Endeavour" am Samstag, den 2.12.2000 an der ISS an. Das schwierige Manöver verlief nach Angaben der Nasa reibungslos. Die Sonnensegel sind mit 1,32 Mrd. DM die teuersten und mächtigsten Geräte, die jemals für ein Raumfahrtprojekt gefertigt wurden. Sie haben eine größere Spannweite als die Flügel eines Jumbojets und sollen die Raumstation, insbesondere für das US-Modul Unity, das bislang wegen Energiemangels verschlossen war, mit Energie versorgen. Bei voller Leistungskraft könnten sie nach Angaben der Nasa auf der Erde gut 30 Häuser ausreichend mit Strom versorgen. Reibungslos über die Bühne ging auch die Installation der nötigen Vorrichtungen zum Andocken des amerikanischen Wissenschaftslabors "Destiny", das als nächstes im Januar 2001 zur ISS gebracht werden soll. Insgesamt brachte die Endeavour rund 15 Tonnen Ausrüstungsgüter zur ISS.

    Nach der Installation der Sonnensegel an der ISS, wird die Raumstation samt ihrer neuen "Flügel" von der Erde aus sogar mit bloßem Auge zu sehen sein. Das Gefährt wird dann als "dritthellster Stern" am nächtlichen Himmel leuchten, sagte Eduard Müller vom Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) am Freitag in Köln. Sternengucker müssen aber höchst aufmerksam sein: Wegen ihrer rasanten Fluggeschwindigkeit wird die ISS - freie Sicht am Firmament vorausgesetzt - nur zwischen 20 Sekunden und vier Minuten pro Umlauf zu erkennen sein.

  • Space Shuttle STS-98: Atlantis (09.-22.02.2001)Zum NASA-Missionsbericht (engl.)

    Mit 3-wöchiger Verspätung ist das Space Shuttle Atlantis mit dem teueresten Teilstück der ISS, dem Forschungsmodul "Destiny", und weiteren Ausrüstungsgegenständen am Donnerstag um 0.11 MEZ zu seiner 11-tägigen Mission ins All gestartet. Neben den Forschungsmöglichkeiten bietet das 1,4 Mrd Dollar teure Modul auch einen vierten Aufenthaltsraum. Außerdem erhält die NASA mit den Rechnern mehr Kontrolle über die täglichen Operationen an Bord. Für heute, Freitag, ist das Andockmanöver an die Station geplant. Danach sollen die Astronauten das Modul mit der Station verbinden. Dafür sind drei Außeneinsätze der 5-köpfigen Shuttle-Besatzung geplant.
    Die schlechte Wetterlage in Florida bescherte der Besatzung zwei zusätzliche Reisetage, bevor schließlich dennoch am Dienstag Abend, dem 22.02.2001 gegen 21:30 MEZ auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien gelandet werden mußte.

  • Progress M-44 (01.03.2001)

    Frachter mit 2,5 Tonnen Lebensmitteln (vor allem Obst wie Äpfel, Apfelsinen, Zitronen) und Treibstoff für die zweite ISS-Langzeitbesatzung sowie Geräten für das erste europäische Experiment an Bord der ISS mit Plasmakristallen. Das kleine Labor wurde in Deutschland entwickelt.

  • Space Shuttle STS-102: Discovery (08.-21.03.2001)Zum NASA-Missionsbericht (engl.)

    Nach dem erfolgreichen Start am Donnerstag morgen um 12:42 MEZ dockte das Shuttle in der Nacht zum Samstag an der Station an. Mit an Bord die neue Besatzung der ISS, die aus Sicherheitsgründen die alte Besatzung nur nach und nach ersetzen wird. Denn Raumstation verfügt zwar für den Notfall über eine Sojus-Rettungskapsel, in die aber nur drei Astronauten passen. Als erster wird der neue Kommandant, der Russe Juri Usaschew, den bisherigen Kommandaten Shepherd ablösen. Ausserdem gehören der neuen Crew James Voss und Susan Helms (als erste Frau an Bord der ISS) an.
    Am 21.03.2001 landete Discovery nach 13 Tagen im All, davon neun Tage angedockte an der ISS, in Cape Canaveral. Somit hat die Erde die erste ISS-Besatzung (W. Shepherd, S. Krikaljow und J. Gidsenko) nach 141 Tagen im Weltraum wieder. Ihr Aufenthalt im All hat 24 Tage länger gedauert als zunächst geplant.

  • Space Shuttle STS-100: Endeavour(19.04.2001)Zum NASA-Missionsbericht (engl.)

    An Bord der Raumfähre Endeavour befindet sich ein fast 18 m langer Roboterarm für die Internationale Raumstation (ISS), der an deren Außenwand installiert werden soll. Das in Kanada hergestellte Teil im Wert von mehreren Milliarden Dollar hat an jedem Ende eine Hand und soll sich selbstständig entlang der Außenhülle der Station fortbewegen. Das 17,6 m lange Stück wird "Großer Arm" genannt, im Gegensatz zu dem 2,5 m kürzeren "Kleinen Arm" - dem Kran an Bord der Raumfähre. Der "Große Arm" hat insgesamt sieben Gelenke und wiegt über 1,6 Tonnen. Mittels Drucksensoren kann er tasten und über Kameras und Computer auch sehen.
    Ausserdem brachte Endeavour auch noch eine Hochfrequenz-Antenne an, die Kontakt zwischen der ISS und Astronauten im All herstellen sowie die Kommunikation mit den Shuttles verbessern soll. Insgesamt war es der 63. Außeneinsatz in der Geschichte der Space Shuttles und der 19. im Dienste der ISS.

  • Progress M1-6 (21.05.2001)

    Der Raumfrachter Progress M1-6 versorgt den derzeitigen Kommandanten, den Russen Usatschew, sowie die US- Astronauten Susan Helms und James Voss mit Sauerstoff, Wasser und frischem Essen. Auch frische Unterwäsche hat die Progress an Bord. Der Transporter mit 2,5 Tonnen Nutzlast startete heute mit einer Sojus-Trägerrakete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ins All.
    Im Oktober soll der italienische Astronaut Roberto mit einer russischen Sojus-Kapsel zur ISS fliegen. Darauf hätten sich die Europäische Weltraumagentur ESA und Rosawiakosmos geeinigt, meldete die Agentur Itar-Tass unter Berufung auf italienische Presseberichte.

  • Space Shuttle STS-104: Atlantis(12.-25.07.2001)Zum NASA-Missionsbericht (engl.)

    Heute startete die Raumfähre Atlantis zur Internationalen Raumstation ISS. Die wichtigste Aufgabe auf dieser elftägigen wird die Montage einer ca. 6 Tonnen schweren Schleuse sein. Insgesamt sind für die Astronauten Gernhardt und Reilly drei Arbeitsaufenthalte im All geplant.

    Die Luftschleuse wurde am 14.Juli während eines fast sechs Stunden langen Ausstieg an das ISS-Modul Unity installiert. Zur Montage wurde der 17 Meter lange Roboterarm eingesetzt, der von Astronautin Susan Helms von der Fähre aus gesteuert wurde. Ausserdem müssen sie noch vier je 600 kg schwere Sauerstoff- und Gastanks an der Station anbringen.
    25.07.2001: Heute kehrte die Atlantis um 5.39 Uhr MESZ sicher von ihrem 13-tägigen Ausflug zum Kennedy Space Center zurück.

  • Space Shuttle STS-105: Discovery(11.-22.08.2001)Zum NASA-Missionsbericht (engl.)

    Am Sonntagabend (ca. 20.30 Uhr MESZ) soll die Fähre an die ISS andocken und dort insgesamt acht Tage bleiben. An Bord des Shuttle befindet sich u.a. die neue ISS-Besatzung. Zur dritten ISS-Crew gehören die beiden Russen Wladimir Deschurow und Michail Tjurin sowie der Amerikaner Frank Culbertson, der auch der neue Kommandant der Station ist. Die bisherige Besatzung bestehend aus James Voss, Susan Helms und dem russische Kommandant Juri Usaschew wird damit nach über 5 Monaten an Bord der ISS abgelöst. Die neue Crew wird voraussichtlich im Dezember abgelöst.
    Mit dem Shuttle wurden auch eine Reihe wissenschaftlicher Geräte zur ISS gebracht - darunter auch eine neue Schlafkabine, die in einem leeren Teil des Forschungslabors untergebracht werden soll.

  • Progress M45 (21.08.2001)

    Am Donnerstag um 09:51 GMT dockte der unbemannte russische Progress-Raumfrachter am hinteren Teil des Swedsa Servicemoduls der ISS an. Der Progress-Frachter war am Dienstag vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur mit 2,5 Tonnen Nachschub zur ISS gestartet. Ins All wurden u.a. frisches Obst und andere Lebensmittel, Sauerstoff, Kleidung, Hygieneartikel und wissenschaftliches Material geliefert. Den größten Teil jedoch macht der Treibstoff aus, mit dessen Hilfe ein natürliches Absinken der ISS beim Umkreisen der Erde ausgeglichen werden soll.

 
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10.06.2001 18:15