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  Politik im Internet
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Mit dem Projekt e-Demokratie (vgl. dazu auch den Artikel "Die E-Republik - Ist wer da ?" bei Spiegel Online) strebt auch der Staat ins Internet. Ähnlich wie beim Bürgerprogramm 2002 der FDP soll der Bürger hier bei Gesetzentwürfen via Internet mitdiskutieren. Anhand des Gesetzesvorhaben "Modernisierung des Informationsrechtes" sollen erste Erfahrungen mit der e-Demokratie gesammelt werden.

Bald werden auch wir hier in Deutschland in Sachen Wahlkampf im Internet amerikanische Verhältnnisse haben. Lange vernachlässigt entdecken unsere Politiker jetzt auch das Internet als Medium für den Online-Wahlkampf. So geben im Wahlkampf um den Landtag in Baden-Württemberg die Bündnis90/Die Grünen ca. 30.000 Mark vom Gesamtetat (500.000 Mark) für ihren Online-Wahlkampf aus.
Oder Beispiel SPD: Unter www.spd2001.de kann jeder Interessierte einen Newsletter bestellen, der ihm dann automatisch per E-Mail zugeschickt wird. Das Internet kann Bürgernähe leisten, wie kaum ein anderes Medium. Auch der schnelle und direkte Kontakt über E-Mails mit der Partei oder einzelnen Politikern wird zunehmend genutzt. In den kommenden Jahren werden die politischen Parteien nach Expertenmeinung noch stärker das Internet nutzen – und das nicht nur für den Wahlkampf.