19.Mai 2003
Andreas Wobbeler regiert jetzt Lorser Schützen
König Andreas Wobbeler regiert nun für ein Jahr das Schützenvolk in Fladderlohausen. Mit einem gezielten Schuss streckte er am späten Montagnachmittag den Adler nieder. Zu seiner Königin erwählte er sich Karina Pöppelmann. Der gestrige Schützenfestmontag stand ganz im Zeichen der großen Schützen. Nach dem herrlichen Kinderschützenfest am Sonntag, bei dem Dirk Högemann als Kinderkönig hervorgegangen war (OV berichtete), waren am Nachmittag wieder zahlreiche Schützen im Bataillon angetreten. Der neue Kommandeur Rainer Pöppelmann zeigte sich sehr zufrieden mit der Anzahl der angetretenen Schützen. Im Rahmen der Proklamation konnte Präsident Günter Boye zahlreiche Ehrungen vornehmen. So erhielt in diesem Jahr die Erste Kompanie den Kompaniepokal. Gerd Exeriede, Benedikt Rechtien, Thomas Olberding, Benjamin Schuster und Christian Wernke siegten mit 238 Ringen gegen eine starke Konkurrenz. Als Schütze des Jahres wurde Josef Kenkel ausgezeichnet. Der Königspokal ging an Jürgen Otte und den Damenpokal erhielt Marlies Meyer. Für besondere Verdienste rund um den Schützenverein Fladderlohausen erhielt Mario Stickfort das Verdienstkreuz. Den Verdienstorden erhielten Heinrich von Höne und Ralph Borgmann. Werner Niemann wurde nach langjähriger Tätigkeit zum Ehrenkommandeur des Bataillons ernannt, während sein Nachfolger im Amt, Rainer Pöppelmann, nun zum Major befördert wurde. Des Weiteren wurde Günter Niemann zum Leutnant und Sven Leymann als Spieß der Ersten Kompanie zum Feldwebel befördert. Der neue König erkor sich zum ersten Adjutanten Mario Hespe. Er wird zusammen mit Heike Warning, genauso wie der 2. Adjutant Stefan Hespe mit Marion Brand nun für ein Jahr das Königspaar durch den voll gespickten Kalender des Lorser Schützenthrons begleiten. Weiterhin gehören dem Hofstaat folgende Paare an: Georg Wobbeler mit Frau Margret, Günter Esselmann mit Angelika Pöppelmann, Jens Wobbeler mit Anke Stemmer, Patrik Pöppelmann mit Christina Segatz, Udo Möllenkamp mit Michaela Bauer, Peter Stangenberg mit Stefanie Bräuer, Michael Kröger mit Marlene Dasenbrock, sowie Torsten Niehues mit Sandra kl. Holthaus. Zweiter nach dem König wurde Ulrich Thesing und den dritten Preis erhielt Hans Hüdepohl.
April 2003
Gemeinde St. Peter und Paul jetzt im Internet
Die Öffentlichkeitsarbeit der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul Holdorf hat einen Schritt nach vorn gemacht: Seit Anfang April sind Informationen rund um die Kirche auf der Seite www.st-peter-und-paul-holdorf.de auch im Internet zu sehen. Initiator und Gestalter der Seite sind Bernd Lüpke-Narberhaus und Christoph Thöle. Unter ‚Aktuelles‘ können die Pfarrnachrichten heruntergeladen werden. Auch die pastoralen Mitarbeiter sowie die Mitglieder von Kirchenvorstand, Kirchenausschuss und Pfarrgemeinderat werden vorgestellt und können via Email kontaktiert werden. In einer weiteren Rubrik stellen sich die in der Gemeinde organisierten Vereine vor. Ebenso sind die Namen der Kommunionkinder aufgeführt. Messdiener, Hochamtsmessdiener, Kommunionhelfer und Lektoren können ihre Dienstpläne herunterladen und täglich werden aktuelle Namenstage eingefügt. Wer etwas über die Sakramente wissen möchte, ist ebenfalls auf der Website richtig aufgehoben. [Quelle: OV vom 04.April 2003]
29.Mai 2002
Projekt N 21 (Schule online)
Die Gemeinde soll die drei Holdorfer Schulen bei ihrem Antrag auf Teilnahme
an landesweiten Medienprojekt N 21 (Schulen online) finanziell unterstützen.
Der Schulausschuss unter Leitung von Rainer Blömer (CDU) empfahl
am Montagabend, beiden Grundschulen jeweils 2500 Euro sowie der Haupt-
und Realschule 4500 Euro zu gewähren. Beide Grundschulen, die sich
am so genannten N 21- Einsteigerprogramm beteiligen wollen, werden diese
Summe aus eigenen Mitteln auf 5000 Euro aufstocken, um damit eine maximale
Förderung des Landes in Anspruch nehmen zu können. Niedersachsen
fördert beim Einsteigerprogramm den im Antrag angegebenen Betrag
bis zu 5000 Euro in gleicher Höhe. Während die Grundschule
Holdorf bereits durch großzügige Unterstützung heimischer
Unternehmen (wir berichteten) die restlichen 2500 Euro aufgebracht hat,
will auch die Handorf-Langenberger Schuler das Geld über das Schulfest
und Spenden sammeln. Die Spendenaktion an der Grundschule Holdorf war
übrigens von den Eltern initiiert worden. Mit der Teilnahme am
N 21-Projekt wollen die Grundschulen vor allem ihre Grundausstattung
an Computern auf den neusten Stand bringen und darüber hinaus die
Arbeit mit dem Medium im Unterricht für die Schüler verbessern.
Die Haupt- und Realschule setzt bei ihrem Förderantrag, der bis
zum 1. Februar 2003 für das darauf folgende Schuljahr gestellt
werden muss, auf das weiterführende Modell "Schulen mit Medienprojekt".
Hier liegt die maximale Landesförderung bei 12500 Euro. Wie Rektor
Reinhard Stärk im Ausschuss informierte, benötigt die Schule
dafür rund 9000 Euro für die Anschaffung eines leistungsfähigen
Laptops, eines Beamers, eines DVD-Players und eines Lautsprecher-Systems.
Diese Ausstattung soll es ermöglichen, mobil in allen Klassenräumen
Unterrichtsfilme zu zeigen beziehungsweise den Umgang mit Präsentationen
auf dem Computer zu lernen.
Die ebenfalls von den Schulen beantragte finanzielle Unterstützung
bei den Unterhaltungen der Computeranlagen soll in den Haushaltsplanberatungen
für 2003 diskutiert werden. [Quelle: OV
vom 29.Mail 2002]
24.Mai 2002
Lehrpfad an der Grandorfer Straße in Holdorf eingeweiht/Sonntag
Tag des Waldes mit buntem Programm
Holdorfer Vereine haben am Mühlenbach einen Naturlehrpfad angelegt,
der auf einem ca. einen Kilometer langen Rundweg dem Besucher an 12
Stationen Wissenswertes aus der heimischen Flora und Fauna vermittelt
sowie an sechs Stationen zum aktivem Mitmachen einlädt.
Die Initiative aus Angelsportverein, Naturschutzgruppe, Hegering, Heimatverein
und Fischereivereinigung, hatte vier Jahre lang den Rundweg aufgebaut
und dafür gut 1000 Stunden ehrenamtliche Arbeit investiert. Finanzielle
Unterstützung bekam die Initiative dabei von der Gemeinde, der
Stiftung Umwelt und Natur Vechta, vom Erholungsgebiet Dammer Berge,
dem Imkerhof Lang sowie den heimischen Banken. Einen ganz besonderer
Dank geht an die Familie Lampe-Gößling, die das private Waldstück
kostenlos zur Verfügung stellte. Interessierte können sich
am Sonntag (26. Mai) von 11 bis 18 Uhr mit bunten Programm den Naturlehrpfad
kennenlernen.
6.Mai 2002
Schützenfest Fladderlohausen
Fladderlohausen hat einen neuen Schützenkönig: Pünktlich um 19.30 Uhr inthronisierte Präsident Günter Boye gestern Abend den neuen Regenten Bernhard III. Knappwerth, der nach einem spannenden Schießen die Königswürde erringen konnte. Als seine Königin begleitet ihn seine Frau Martina durch das Schützenjahr
29.April 2002
Gemeinderatssitzung: Sanierung der Schwimmhalle / Erweiterung des Jugendtreffs
/ Skateranlage
Nachdem die Vision eines interkommunalen Bades im Südkreis Vechta
von den umliegenden Kommunen ad acta gelegt worden ist, konzentriert
sich die Gemeinde jetzt auf die Sanierung der eigenen Halle, die mittlerweile
fast 30 Jahre alt ist. Der Jugend- und Sozialausschuss empfahl heute
Abend, bis zu den kommenden Haushaltsberatungen die Planungen sowie
die Ausschreibungen für die komplette Sanierung fertig zu machen.
In den Haushaltsberatungen für 2003 soll dann entschieden werden,
ob die Maßnahme im kommenden Jahr in einem Bauabschnitt oder in
mehreren erfolgt.
In Zahlen ausgedrückt: Für die Sanierung am Gebäude und
am Becken müssen rund 298 000 Mark eingeplant werden. Die Sanierung
der technischen Anlagen kostet zudem noch einmal rund 800 000 Mark.
Für Maßnahmen zur Steigerung der Attraktion der Schwimmhalle
hat das Büro 210 000 Mark vorgesehen. Aus Sicht des Ingenieurbüros
Thalen Consult sollte die Sanierung in einem Bauabschnitt erfolgen.
Zugestimmt hat der Ausschuss einstimmig, ab 1. Mai für die Erweiterung
des Jugendtreffs an der Badberger Straße eine weitere Blockhütte
von der Caritas anzumieten. Zunächst für ein Jahr, so die
Empfehlung. Die Kosten von monatlich 205 Euro Kaltmiete und 149 Euro
Nebenkosten sowie die für die Außenrenovierung übernimmt
die Gemeinde. Der Mitmach-Projektgruppe Jugendtreff wird für die
Innenrenovierung und Einrichtung einmalig 1724 Euro bekommen. Die Mittel
kommen aus dem Preisgeld (3580 Euro), das Holdorf für den zweiten
Platz beim niedersächsischen Wettbewerb "Kinderfreundlichste
Gemeinde" erhalten hatte. Die andere Hälfte wird der Projektgruppe
Skater- und Jugendplatz zugesprochen. Damit könnte, vorausgesetzt
alle Beteiligten stimmen zu, zunächst ein provisorischer Skaterplatz
auf dem Holdorfer Schulgelände eingerichtet werden, erklärte
Projektleiter und Ratsherr Rolf Bergmann. Jetzt muss noch mit den Anliegern
gesprochen werden.
Unterdessen geht die Suche nach einem endgültigen Standort für
den Skaterplatz weiter. Bürgermeister Gerd Muhle stellte zwei Varianten
vor, die beide im Bereich des Sportzentrums liegen und im Zuge des geplanten
Ausbaues der Straße Osterort/Große Eschstraße realisiert
werden könnten. Zum einen ist es eine 30 mal 15 Meter große
Fläche im Stadionbereich an der Großen Eschstraße (im
kleinen Waldstück) und zum anderen eine 12,50 mal 28 Meter große
Fläche zwischen Große Eschstraße und den von den Maltesern
angemieteten Räumen in der Schwimmhalle. Die Kosten betragen 35
000 beziehungsweise 18 000 Euro. Die Entscheidung soll jetzt zusammen
mit allen Betroffenen gefällt werden. Allerdings können natürlich
auch noch weitere Alternativen ins Spiel gebracht werden.
Auch in Handorf-Langenberg entsteht ein Skaterplatz: Er wird zwischen
der Grundschule und dem geplanten landschaftstypischen Fußweg
von Holdorf nach Damme angelegt. [Quelle: OV
vom 29.April 2002; für weitere Infos sei auf das Sitzungsprotokoll
verwiesen]
24.April 2002
Heidesee - Spielschiff neues Vorzeigestück / 300 neue Parkplätze
/Saisoneröffnung am 1. Mai mit Gratis-Eis für Kinder
Jetzt
fehlt nur noch ein schöner Sommer, meint Christian Bahlmann aus
Dinklage. Der Pächter des Holdorfer Heidesees legt letzte Hand
an, damit pünktlich am 1. Mai die Badesaison eröffnet werden
kann. Seit dem vergangenen Jahr hat sich am Natursee wieder einiges
getan. Bahlmanns größtes Projekt - der Abenteuerspielplatz
am Eingangsbereich - ist nach monatelanger Arbeit fertig. Das Vorzeigestück
ist dabei zweifellos das Spielschiff, auf dem nun kleine Piraten oder
Schatzsucher ausgelassen toben können.
Viel Eigeninitiative steckt in dem als Wrack gestalteten Schiff, das
Bahlmann nach Katalogvorlagen gebaut hat. Allerdings wesentlich billiger.
Unterstützung erhielt der Dinklager vom Zweckverband Dammer Berge,
der ca. 15.000 Euro zu den Materialkosten zusteuerte. Ohne diese Mittel
hätte er dieses Schiff nicht bauen können, ist sich Christian
Bahlmann sicher. Neben dem Wrack laden noch eine große Rutsche
sowie Klettergeräte und eine Wippe zum sommerlichen Spielvergnügen
ein. Ausprobieren können die Kinder den Abenteuerspielplatz am
1. Mai. Dann werden auch der Kiosk und der Imbissstand geöffnet.
Für jedes Kind bis 12 Jahre gibt es ein Eis gratis, verspricht
der Pächter zur Eröffnung. Zwar nicht gratis (lediglich für
Kinder bis fünf Jahre), aber dafür nicht teurer, wird nach
der Euro-Einführung der Eintritt ins Naturbad sein: Kinder von
sechs bis 15 Jahren zahlen einen Euro, ab 16 Jahre kostet das Vergnügen
zwei Euro. Im vergangenen Jahr hatte Bahlmann zwei Mark für Kinder
und vier Mark für Erwachsene genommen.
Für die Sicherheit der Schwimmer sorgt auch in diesem Jahr wieder
die DLRG Dinklage/Bakum; und für ausreichenden Parkplatz rund 300
neue Stellplätze.
Zum einen wurde dafür eine weitere Schneise am Heidesee und zum
anderen eine Fläche vor der Tennishalle angelegt. Auch bei den
neuen Parkplätzen konnte Bahlmann auf 15 000 Euro vom Zweckverband
zurückgreifen. Insgesamt stehen nun knapp 1000 Parkplätze
zur Verfügung. [Quelle: OV
vom 24.April 2002]
24.April 2002
Gemeinderatssitzung vom 23.April
Für den Ausbau der Straße Osterort/Große Eschstraße
vom Abzweig Ostring bis Heerweg in Holdorf hat der Gemeinderat gestern
grünes Licht gegeben. Der Anliegeranteil für die freiwilligen
Vereinbarungen wird dabei nicht mehr nach der alten Straßenausbaubeitragssatzung
sondern nach der aktuellen kommunalen Mustersatzung (25 Prozent für
die Fahrbahn) festgesetzt. Insgesamt müssen die Anlieger damit
103 000 Euro aufbringen, so Bürgermeister Gerd Muhle.
Der Ausbau der Straße entlang des neuen Wohngebietes Am Lagerweg
kostet nach ersten Planungen rund 867 000 Euro. Die Gemeinde wird -
zuzüglich der eigenen Anliegerbeiträge in diesem Bereich -
250 000 Euro in die Maßnahme stecken. Die restlichen 514 000 Euro
werden über Zuschüsse aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz
abgedeckt.
Zugestimmt hat der Rat unter Leitung des Ratsvorsitzenden Bernard Echtermann
(CDU) dem Ausbau der Straße Grüner Weg, den die Anlieger
in Eigenregie übernehmen. Die Gemeinde wird sich mit zehn Prozent
(1900 Euro) an den anfallenden Kosten beteiligen. Gleiches gilt für
die Installation der Straßenbeleuchtung am Dominikanerweg. Auch
hier wollen Anlieger die Maßnahme selbst übernehmen. Die
Gemeinde räumt den Anliegern zudem ein, dass die Maßnahmen
erst im kommenden Jahr durchgeführt werden.
Für den Bereich an der Dinklager Straße/Bundesstraße
hat der Gemeinderat gestern einstimmig den schon einige Zeit diskutierten
Bebauungsplan auf den Weg gebracht. Damit hält die Gemeinde weiterhin
an einer gewerblichen Entwicklung fest. Eine Ansiedlung ist jedoch nur
bei Bestandschutz des angrenzenden Wohnhauses und Lärmschutzmaßnahmen
möglich, so Muhle. [Quelle: OV
vom 24.April 2002; für weitere Informationen siehe hier]
23.April 2002
2. Platz beim Landeswettbewerbes "Niedersachsen - Kinderland"
Die Gemeinde Holdorf hat mit ihrem Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekt
"Holdorf - Gemeinde zum Mitmachen" den zweiten Platz (gleichauf
mit der Gemeinde Belm) beim Landeswettbewerbes "Niedersachsen -
Kinderland" belegt.
Bürgermeister Gerd Muhle konnte den mit 3580 Euro dotierten Preis
sowie ein Gütesiegel für Kinderfreundlichkeit aus den Händen
von Jugendministerin Dr. Gitta Trauernicht entgegen. Mit dem Preisgeld
soll der Bau einer Skaterbahn realisiert werden und der Jugendtreff
erweitert werden.
Insgesamt wurden 39 Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Den ersten
Platz belegte die Stadt Seelze mit ihrem Kinder- und Jugendforum sowie
einem kommunalen Kinder- und Jugendstadtrat. Der zum zweiten Mal ausgeschriebene
Wettbewerb stellt im internationalen Jahr der Freiwilligen die ehrenamtliche
Arbeit junger Menschen in den Mittelpunkt.
3.April 2002
Viele Informationen über Gastronomie - Aus Raum Erholungsgebiet
Dammer Berge sind 30 Betriebe in neuer Broschüre vertreten
Einen neuen Gastronomieführer für die Kommunen Damme, Holdorf,
Neuenkirchen-Vörden und Steinfeld haben die Tourist-Information
Erholungsgebiet Dammer Berge und der Regionalverband Dammer Berge des
Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) am gestrigen
Vormittag im Rahmen einer Sitzung des Vereins Tourist-Information (TI)
in der Gastwirtschaft Fliegerklause am Flugplatz in Rottinghausen vorgestellt.
Nach Worten des Tourist-Managers Bernd Stolle ist der Führer bis
Dezember gültig. Wie der DEHOGA-Vorsitzende Ludger Broermann ergänzte,
haben sich die Betreiber von 30 gastronomischen Betrieben - Restaurants,
Gastwirtschaften und Cafés - an der Broschüre beteiligt.
Die Verteilung erfolgt über die Betriebe, in den Rathäusern
sowie der TI- Geschäftsstelle, die sich im Dammer Rathaus befindet.
In dem Gastronomieführer findet der Leser ausführliche Informationen
über die 30 Häuser, die sich per Inserat vorstellen. Manche
von ihnen bieten den Gästen ein Sondermenü an, dessen Preis
bis Dezember garantiert ist. Außerdem führen einige Häuser
auch Familienangebote in den Inseraten an. Die Fest-Preise beziehen
sich auf ein Essen für jeweils zwei Erwachsene und Kinder. Schließlich
gibt es auch noch Gruppenangebote.
Auf den letzten fünf Seiten findet der Leser in dem Gastronomieführer
einen umfangreichen Veranstaltungskalender mit zirka 120 Terminen. "Verhungern
und verdursten muss im Erholungsgebiet Dammer Berge niemand mehr",
kommentierte Bernd Stolle das umfangreiche Angebot. [Quelle: OV
vom 3.April 2002]
20.März 2002
Autobahn A1 - Stau-Melder schon vor der Autobahn
Viele Autobahnanrainer im LK Vechta haben schon die Erfahrung gemacht,
wenn sie z.B. schnell mal von Holdorf nach Vechta über die Autobahn
wollten, dass sie plötzlich im Stau standen und die Landstrasse
doch die bessere Wahl gewesen wäre.
Aufklappbare Stau-Schilder an den Autobahnauffahrten von Holdorf bis
Delmenhorst-Ost warnen seit einigen Tagen die Autofahrer vor einem Stau
auf der Autobahn A1. Die Kosten (150 Euro pro Schild) hat das Bundestraßenbauamt
übernommen. Die Klappschilder, die je nach Staulage auf die entsprechenden
Fahrtrichtung weisen, werden von Mitarbeitern der Autobahnmeisterei,
der Autohöfe oder von Autobahnpolizei im Bedarfsfall manuell aufgeklappt.
Februar 2002
Ratssitzung - Beschlüsse
Die Gemeinde wird den St. Elisabeth-Kindergarten Holdorf beim Bau eines
neuen Zaunes finanziell unterstützen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig
am Dienstag in seiner Sitzung, dafür einen Zuschuss von maximal 7500
Euro zu gewähren. Einstimmigkeit unter den Ratsmitgliedern konnte der
Ratsvorsitzende und stellvertretende Bürgermeister Bernard Echtermann
auch bei den anderen Tagesordnungspunkten feststellen. So wird der Friesoyther
Architekt Hans Kramer mit der Planung für eine Erweiterung des Kindergartens
St. Elisabeth beauftragt. Wie gestern bereits berichtet, ist im
Haushaltsplan 2002 zwar die Erweiterung des Kindergartens zurück gestellt
worden. Die Planungskosten indes sind vorgesehen. Freuen kann sich der
Sportverein Handorf-Langenberg, der mit dem Ratsbeschluss vom Dienstag
nun einen Zuschuss von maximal 5000 Euro für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen
am Umkleidegebäude erhält.
Zugestimmt hat das Gremium auch dem Ausbau eines Rad- und Wanderweges
auf der alten Bahnstrecke von Holdorf nach Damme. Der Rad- und Wanderweg
soll ab dem geplanten Kreisel an der Dammer Straße bis zur Gemeindegrenze
gebaut werden. Entscheiden hat sich der Rat zudem für die Straßennamen
im neuen Baugebiet Bäkeesch IV. Die Straßen sollen nach deutschen Dichtern
Goethestraße, Schillerstraße und Lessingstraße heißen. Die neue Straße
im Baugebiet Fladderlohausen (Greve) trägt den Namen Up‘n Tummel. Die
Zuwegung von der Bundesstraße über den neuen Bahnübergang bis zur Dammer
Straße wird die Bezeichnung Industriestraße tragen. Das Teilstück der
bisherigen Industriestraße von Dammer Straße (Plewa) bis zur Kurve an
der Firma SFB soll - im Einvernehmen mit den Anliegern - umbenannt werden.
Den Empfehlungen des Bauausschusses und der Verwaltung ist der Rat bei
der Ausweisung von Tempo-30-Zonen gefolgt, die nun flächendeckend
in den Wohngebieten von Holdorf, Holdorf-Bahnhof, Handorf- Langenberg
und Fladderlohausen eingerichtet werden. Der Rat stimmte außerdem der
Änderung des Bebauungsplanes Hansa-Center zu. Durch sie wird die Ansiedlung
einer Lkw- Servicefirma ermöglicht. Neue Bezirksvorsteherin für Handorf-
Ost ist jetzt Maria Luise Schnuck. [Quelle: OV
vom 28. Februar ]
Februar 2002
Haushalt 2002 der Gemeinde Holdorf
Ohne Diskussionen hat der Holdorfer Gemeinderat gestern den Haushalt 2002 einstimmig verabschiedet. Bürgermeister Gerd Muhle war eingangs kurz auf die Eckdaten und die Besonderheiten des Zahlenwerkes eingegangen. Danach weist der Haushalt 2002 insgesamt mit 9,1 Millionen Euro exakt den gleichen Betrag wie im Vorjahr aus. Allerdings kommt es innerhalb des Vermögens- und Verwaltungshaushaltes gegenüber dem Jahr 2001 zu Verschiebungen. Während im Vermögenshaushalt 500 000 Euro mehr eingeplant sind, verringert sich der Betrag des Verwaltungshaushaltes um genau diese Summe. Ausschlaggebend sind hier die geringeren Einnahmen bei den Kanalbenutzungsgebühren, bei der Gewerbesteuer und bei den so genannten Zuweisungen vom Land Niedersachsen. Als Konsequenz aus den Mindereinnahmen können in diesem Jahr nur rund 335 000 Euro aus dem Verwaltungshaushalt dem Vermögenshaushalt zugeführt werden. Abzüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Zuführung (Tilgung von Krediten) verbleiben 150 000 Euro als so genannte freie Spitze für Investitionen. Im vergangenen Jahr lag diese noch bei rund 770 000 Euro. Dennoch, so Bürgermeister Gerd Muhle, wird es bei den geplanten Investitionen zu keiner Neuverschuldung kommen. Zwar ist eine Kreditaufnahme von 174 000 Euro vorgesehen, die aber nur dann aufgenommen werden soll, wenn der eingeplante Grunderwerb für neue Gewerbeflächen auch tatsächlich fällig wird. Muhle betonte in diesem Zusammenhang jedoch, dass zum Ausgleich von Einnahmen und Ausgaben im Vermögenshaushalt auch Rücklagen in Höhe von rund 460 000 Euro verwendet wurden. Als wichtigste Investitionen in diesem Jahr nannte Muhle unter anderem die Erst- beziehungsweise Enderschließung von Wohngebieten (275 000 Euro), den Ausbau eines Rad- und Wanderweges auf der alten Bahnstrecke Holdorf-Damme (200 000 Euro), Maßnahmen im ländlichen Wegebau (198 000 Euro), den Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Holdorfer Wehr (197 000 Euro) sowie den Grunderwerb (660 000 Euro). Zudem sind eine Million Euro für den Ausbau der Straße Osterort eingeplant. Mit Blick auf die angespannte finanzielle Lage konnten im Vermögenshaushalt jedoch einige Wünsche nicht berücksichtigt werden. So sind notwendige Sanierungsmaßnahmen am Sport- und Schulzentrum sowie die Erweiterung des Kindergartens St. Elisabeth zunächst zurück gestellt worden. Planungskosten sind allerdings dafür vorgesehen. [Quelle: OV vom 27. Februar ]
1.Februar 2002
Tempo-30-Zonen in Holdorfer Wohngebieten
Der Grundstücks- und Straßenbauausschuss im Holdorfer Gemeinderat hat sich für eine flächendeckende Ausweisung von 30er-Zonen in allen Wohngebieten der Gemeinde Holdorf ausgesprochen Die entsprechenden Verkehrsschilder sollen dazu an allen notwendigen Eingangsbereichen in Holdorf, Handorf-Langenberg und in Fladderlohausen aufgestellt werden. Als eine weitere Maßnahme für die Verkehrssicherheit in der Gemeinde soll ein Geschwindigkeitsmessgerät angeschafft werden, mit dem in unregelmäßigen Abständen an Gefahrenstellen den Autofahrern ihr tatsächliches Tempo gezeigt wird. Begleiten sollen diese optischen Kontrollen Aktionen von Polizei und Schülern. Sie würden vor Ort die Autofahrer auf mögliche Geschwindigkeitsüberschreitungen aufmerksam machen. Geprüft wird zur Zeit ob die Gemeinde das allein kauft oder gemeinsam mit den Kommunen Steinfeld und Neuenkirchen. Die Anschaffungskosten für das Gerät liegen zwischen 3.500€ und 4.500€.
29.Januar 2002
5204 Einsatzstunden im Jahr 2001 geleistet
Insgesamt 5204 Einsatzstunden haben die Freiwilligen Feuerwehren aus Holdorf und Fladderlohausen im Jahre 2001 geleistet. Diese Zahl, die um 314 Stunden höher lag als im Jahr 2000, gab Gemeindebrandmeister Hartmut Neumann in seinem Jahresbericht bekannt. 81 Mitglieder zählten die beiden Wehren am 31. Dezember 2001. Davon sind 47 Kameraden in der Wehr Holdorf aktiv; sieben Kameraden sind in der Altersabteilung. Bei der Lorser Feuerwehr gibt es 33 aktive Mitglieder und acht in der Altersabteilung. 19 Lehrgänge wurden von beiden Wehren im vergangenen Jahr absolviert (elf in Holdorf und acht in Fladderlohausen). Insgesamt 41 Einsätze (Vorjahr 48) fuhren die Kameraden der beiden Wehren. Hierbei handelte es sich um 13 Brandeinsätze, 16 Hilfeleistungen (eine Menschenrettung, acht Fehlalarme) sowie vier nachbarliche Löschhilfen. Hierbei entstanden 1381 Einsatzstunden.
Januar 2002
Holdorf unter den 1.Preisträgern
Mit der Aktion "Gemeinde zum Mitmachen" ist die Gemeinde Holdorf unter den ersten drei Hauptpreisträgern 2001 beim Wettbewerb "Niedersachsen-Kinderland", eine Aktion des Ministeriums für Frauen, Arbeit und Soziales. Im Mittelpunkt stand das Engagement von Mädchen und Jungen zum Wohle der Allgemeinheit. In Holdorf hatten Kinder und Jugendliche in mehreren Projekten ihre Vorstellungen für eine kinderfreundliche Gemeinde zusammengetragen. Die Preisverleihung findet im April in Hannover statt.
