Abgeschickt von Frank am 09 Oktober, 2003 um 22:19:14:
Holdorf (ho) - Vorausgesetzt die Anlieger zahlen einen freiwilligen Beitrag von 20 Prozent, soll 2004 der Ausbau von weiteren drei Straßen über das Programm des ländlichen Wegebaus angemeldet werden.
Darauf hat sich der Grundstücks- und Straßenbauausschuss unter Leitung von Stefan Borgmann in seiner jüngsten Sitzung verständigt. Mit einem Kostenrahmen von rund 170 000 Euro sollen so die Straße Scharbrink (von der Neuenkirchener Straße bis zur Autobahnbrücke), die Ritastraße (von Oevermann bis Klose) sowie der Verbindungsweg von der Diekhauser Straße bis Grandorfer Straße ausgebaut werden. Bei einem positiven Bescheid wird sich das Amt für Agrarstruktur mit 50 Prozent an den Kosten beteiligen.
Als weitere Investitionen im kommenden Jahr bestätigte der Ausschuss die 2003 gestrichenen Erschließungsmaßnahmen für das neue Baugebiet Harpenaus Hof in Handorf-Langenberg (55000 Euro), die Enderschließung für Bäkeesch IV (250 000 Euro) sowie die ebenfalls 2003 abgesetzte Erschließung des Gewerberinges im Industriegebiet (150 000 Euro). Jeweils 5000 Euro sollen für die Planungen der Umgehungsstraße und des Kreisverkehrs in Ihorst im Haushalt 2004 vorgesehen werden.
Im Zusammenhang mit der Enderschließung Bäkeesch IV empfahl der Ausschuss einen Ausbau der Kreuzung Mühlenstraße/Am Steinbrink. Hier soll allerdings überprüft werden, ob der mit rund 47 000 Euro veranschlagte Ausbau im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes für Holdorf als öffentliche Maßnahme realisiert werden kann.
Kaum Änderungen gab es bei den Haushaltsberatungen im Jugend- und Sozialausschuss, der am Dienstag unter Leitung von Elisabeth Vodde-Börgerding tagte. Lediglich beim Antrag des Kindergartens St. Barbara Handorf-Langenberg auf Zuschuss für die Sanierung des Kindergartenspielplatzes korrigierte der Ausschuss die von der Verwaltung vorgeschlagene Summe nach unten. Statt 12 000 Euro gibt es 10000 Euro. Die Reduzierung hatte Mario Stickfort für die CDU-Fraktion unter anderem auch mit einer Gleichbehandlung begründet.
Beantragt hatte der Kindergarten zunächst einen Zuschuss für Gesamtkosten von 47300 Euro. Hintergrund ist der desolate Zustand der vor 13 Jahren angeschafften Spielgeräte. Nach Prüfung des Offizialates allerdings wurden nur Kosten von maximal 30000 Euro genehmigt. Der Ausschuss setzte letztlich die Summe auf 12500 Euro fest, von denen 80 Prozent (10000 Euro) die Gemeinde trägt und 20 Prozent (2500 Euro) das Offizialat zuschießt.