Abgeschickt von Frank Giere am 26 August, 2003 um 23:35:17:
Erschließung "Industriestraße I" nur über eine Stichstraße möglich / Beamer im Einsatz
Holdorf (tho) - Die Gemeinde Holdorf kann die Dorferneuerung planen. Das teilte Bürgermeister Gerd Muhle am Montag in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses mit. Seit 1. Juli offiziell im Förderprogramm des Landes Niedersachsen, muss die Gemeinde nun bis zum 1. November einen Vertragsentwurf mit einem zu beauftragenden Planungsbüro beim zuständigen Amt für Agrarstruktur in Oldenburg vorlegen. Darin muss auch das Gebiet der zukünftigen Dorferneuerung umrissen sein. Die weiteren Planungen sollen in einem Arbeitskreis laufen.
Einen ersten Entwurf für die Neuaufstellung des Bebauungsplanes Nummer 50 "Industriestraße I" stellte Bauamtsleiter Wilfried Schweigel vor. Um eine zukünftige Entwicklung der Industriestraße zur Landestraße nicht zu gefährden, sieht die Planung die Erschließung der Grundstücke über eine Stichstraße, die von der Industriestraße mit Linksabbiegerspur erreichbar ist, vor. "Außerhalb von geschlossenen Ortschaften dürfen wir keine einzelnen Grundstückszufahrten auf Landesstraßen zulassen", erklärte Schweigel.
Die Grundstücksgrößen im Gewerbegebiet variieren. In einer ersten Planung weist das größte Grundstück der 14,7 Hektar großen Gewerbefläche 13 050 Quadratmeter aus. "Es lohnt sich noch nicht endgültig über Grundstücksgrößen nachzudenken, letztlich müssen wir uns an das anpassen, was die Betriebe wollen", sagte Muhle. Im weiteren Verfahren sollen nun die Träger öffentlicher Belange frühzeitig beteiligt werden.
Die Bebauungspläne Nummer 28/I "Fallenriede", Nummer 39 "Flurweg" und Nummer 46a "Osterort" gingen nach den Abwägungen der vorgebrachten Anregungen der Träger öffentlicher Belange einstimmig als Beschlussempfehlung durch. Alle drei wurden ohne Veränderungen als Satzung beschlossen.
Premiere feierte ein neuer Beamer, mit dem erstmals die Bebauungspläne farblich an die Wand projiziert wurden.